Die Kunst der Weinherstellung

In puncto Weinherstellung unterscheidet man zunächst die Herstellung von Weißweinen von der von Rotweinen. Weltweit werden hervorragende Weine gekeltert, die man zu den verschiedensten Anlässen und Gegebenheiten genießen kann. Egal ob pur oder als Begleitung zu einem guten Essen, Weine sind aus dem Genussbereich nicht mehr wegzudenken.

Die Kunst der Weinherstellung

Die Herstellung von Rotweinen und Weißweinen ist unterschiedlich. Unten werden wir die Phasen dieser Prozesse im Detail beschreiben.

Die Herstellung von Weißweinen


Um einen Weißwein herzustellen, werden die Trauben zunächst zu einer Maische verarbeitet. Das heißt die Trauben werden zerdrückt und anschließend ausgepresst. Dabei werden Traubenrückstände und Traubensaft getrennt und mithilfe einer pneumatischen Presse gekeltert. Hierbei handelt es sich um ein schonendes Verfahren, sodass keine Bitterstoffe, die sich in den Kernen der Trauben befinden, in den späteren Wein gelangen.

Der daraus entstandene Most wird geschwefelt und muss dann dem sogenannten Gärungsprozess unterlaufen. Nach der Gärung wird die Hefe, die sich über die Zeit am Boden abgelagert hat entfernt.

Nun ist es an der Zeit, dass der Wein reift. Jungweine reifen etwa drei bis sechs Monate. Kräftige und gehaltvolle Weine lagern hingegen bis zu mehrere Jahre. Diese Weine werden in sogenannten Barriquefässern ausgebaut.

Die meisten Weißweine können bedenkenlos bis zu vier Jahre gelagert werden, einige wenige Weine lassen sich sogar 10 – 20 Jahre, und ganz besondere Weine sogar über 200 Jahre lagern.

Weinherstellung: Rotweine


Bei der Rotweinherstellung wird nicht der Most, sondern die Maische vergoren. Die Gärung der Maische kann bei einem Rotwein mitunter einige Wochen in Anspruch nehmen. Danach wird die Maische gepresst und der daraus entstandene Wein wird entsprechend ausgebaut.

Er reift dann zwischen 6 bis 18 Monate in Fäsern oder Gärbehältern. Einige gute Rotweine reifen sogar mehrere Jahre. Was den Geschmack des späteren Weines angeht, so ist das Alter der Fässer entscheidend. Ist das Fass zu alt, kann es unter Umständen sein, dass der Wein ein muffiges Aroma als Beigeschmack erhält.

Ein Rotwein kann im Keller bis zu vier Jahre gelagert werden. Und auch hier gibt es Weine, die zwischen 10 und 20 Jahren und sogar, wie bei den Weißweinen, bis zu 200 Jahre gelagert werden können. Hierbei handelt es sich jedoch dann um exquisite Raritäten.

Aber ganz egal ob Rotwein oder Weißwein, die Weinherstellung als solches ist ein Handwerk, welches verstanden werden muss. In Spanien herrscht jahrelange Tradition, die dafür sorgt, dass spanische Weine für Kenner und Genießer unverzichtbar geworden sind. Zudem setzt jeder Winzer auf eigene Kenntnisse und Fertigkeiten, sodass von Region zu Region hervorragende Weine gewonnen werden.


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