Spanischer Schinken online kaufen

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Spanischer Schinken - Ibérico oder Serrano?

Auf der ganzen Welt zählt spanischer Schinken zu den großen Delikatessen und zaubert ein wenig spanisches Flair auf jeden Esstisch. Ebenso wie spanischer Wein, kann auch Schinken aus Spanien auf eine lange Geschichte und Tradition zurückblicken.

Zwei spanische Schinkensorten - Serrano und Ibérico - gehören dabei zu den bekanntesten luftgetrockneten Schinken. Auch wenn hier der Laie kaum einen Unterschied erkennen mag, so wissen Gourmets unter den Schinkenliebhabern, dass es zwischen Jamón Ibérico und Jamón Serrano ganz wichtige Unterschiede gibt.

Iberischer Schinken - Besonderheiten

Iberischer Schinken wird, wie es der Name bereits sagt, aus dem Fleisch iberischer Schweine hergestellt. Dies ist eine ursprünglich wilde dunkelhäutige Schweinerasse, die heutzutage nur in Süd-West-Spanien gezüchtet und meist in Außentierhaltung gehalten wird.

Damit es sich am Ende um einen echten iberischen Schinken handelt, müssen die dafür verwendeten Schweine entweder reinrassig sein oder dürfen lediglich zu einem Drittel von der Rasse Jersey-Dutroc abstammen.

Qualitätsstufen des Iberischen Schinkens

Der iberische Schinken wird dem Kunden in drei verschiedenen Qualitätsstufen angeboten:

  • Da wäre zum Einen Qualitätsstufe 1 – „de Cebo“. Bei dieser Qualitätsstufe wurden die Schweine mit Getreide gemästet.
  • Bei Qualitätsstufe 2 – „de Cebo de Campo“ sind etwa 30 Prozent ihres Körpergewichtes auf den Verzehr von Kräutern und Eicheln zurückzuführen.
  • Die höchste Qualitätsstufe „de Bellota“ kann sogar einen Anteil von Eicheln in der Nahrung von Schweinen von etwa 40 Prozent und darüber hinaus aufweisen.

Wenn man über Qualitätsstufen des iberischen Schinkens spricht, darf nicht vergessen werden, dass auch der Prozent der Schweinerasse “ibérico” auf dem Etikett des Produkts vermerkt werden soll.

Welcher Schinken wird als Pata Negra bezeichnet?

Der ungekrönte König der spanischen Schinkensorten, der auch als Jamón de Pata Negra benannt wird (was so viel wie „Schinken vom schwarzen Bein“ bedeutet), wird aus den mit den Eicheln gefütterten zu 100 Prozent iberischen Schweinen hergestellt.

Das Ziel dieser strengen Qualitätskontrollen ist unter anderem die Unterstützung der iberischen Schweinerasse.

Was macht Serrano-Schinken aus

Serrano-Schinken wird aus normalen Hausschweinen hergestellt. Dieser Schinken steht rein geschmacklich und auch in puncto handwerkliche Qualität dem eines iberischen Schinkens etwas nach. Nichts desto trotz handelt es sich bei einem Serrano-Schinken um ein hochwertiges traditionelles Produkt bester Qualität.

Serrano-Schinken, auch als „Jamón de Pata Blanca“ bekannt, was nichts anderes als “Weißbeinschinken” bedeutet. Aufgrund dessen, dass bei Hausschweinen keine besonderen Fütterrungsvorgaben erliegen und dadurch die Zucht sehr viel einfacher ist, ist Serrano-Schinken auch nicht so kostspielig wie ein Jamón Ibérico, gehört aber dennoch zu den spanischen Schinkenspezialitäten, die weltweit gern und oft genossen werden.

Es handelt sich hierbei nicht ganz so sehr um eine Rarität, da ja normale Hauschweine im Gegensatz zum iberischen Schwein, quasi im Überfluss zur Verarbeitung bereitstehen. Was aber den Serrano-Schinken so besonders macht, ist nichts anderes als sein Herstellungsprozess.

Wie wird spanischer Schinken hergestellt

Zunächst wird die Speckschicht des Eisbeinstückes gelöst. Der übrig gebliebene Schinken erhält nun seine erste Trocknung. Der Schinken wird währenddessen immer wieder gesalzen und muss nun in völliger Dunkelheit, bei kühlen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit reifen.

Während seiner Lagerung erhält der Schinken letztendlich seinen besonderen Geschmack: dabei wird die Schinkenkeule an die Decke gehängt und muss beim kontrollierten Windzug für sechs bis neun Monate reifen. Danach kommt dieser luftgetrocknete Schinken für bis zu zwei Jahre in einen kühlen Keller, wo der entsprechend nachreifen kann.
Ein Serrano-Schinken erhält sein unvergleichliches Aroma innerhalb von neun bis zehn Monaten, kann aber auch durchaus bis zu 15 Monaten reifen, und erst dann wird der als Gran Reserva bezeichnet.

Besonderheiten der spanischen Schinkensorten

Iberischer Schinken verfügt über ein aromatisches, würziges und nussähnliches Aroma. Erhältlich ist der Schinken im Stück mit Knochen. Dieses bringt dann in etwa zwischen fünf bis acht Kilogramm auf die Waage.

Ideal ist der Schinken, wenn er im Inneren unregelmäßig gefleckt und leicht gelblich schimmert. Das äußere Fett sollte ebenso gelb sein. Hier gilt die Regel – je gelber das Fett, desto länger ist der Schinken gereift. Der beste spanische Schinken ist zudem immer mit dem Siegel „Jamón Ibérico de Bellota D.O. Dehesa de Extremadura“, welches für höchste Qualität steht, versehen.

Serrano-Schinken ist ebenfalls im Stück erhältlich. An dieser Stelle kommt jedoch ein weiterer Unterschied zu Tage, denn Serrano-Schinken ist sowohl mit als auch ohne Knochen erhältlich, und bringt in etwa 6,5 Kilogramm auf die Waage. Ein Serrano-Schinken sollte über eine ein Zentimeter dicke Fettschicht verfügen auf der ein eingebranntes rotes S als Qualitätsmerkmal zu finden ist.

Wem hier eine ganze Keule spanischen Schinkens zu viel ist, kann diesen auch an der Frischetheke in Form von Scheiben erwerben. Einen hochwertigen Serrano-Schinken erkennt man daran, dass er mager und wenig faserig ist.

Spanischen Schinken richtig zu Hause lagern

Spanische Schinken lassen sich durchaus auch zu Hause aufbewahren. Hierbei sollte man nur darauf achten, dass die Lagerung unter gewissen Grundvoraussetzungen gegeben ist. Eine Keule iberisches Schinkens sollte bei 10 bis 15 Grad trocken und gut belüftet gelagert werden. Unter diesen Bedingungen ist die Keule gut und gerne bis zu sechs Wochen haltbar.

Serrano-Schinken sollte bei 2 bis 10 Grad gelagert werden. Auch einzelne Scheiben sind länger im Kühlschrank haltbar. Die Scheiben sollten dabei nur in etwas Frischhaltefolie verpackt werden.


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Bisher war des Fleisch des Iberico Schwein ein Geheimtipp unter Gourmets. Mittlerweile hat das ... Weiterlesen
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